
Sozialrecht
Referent: Philipp Stark
Fortbildungs-Nr.: 04257292
Im ersten Teil des Seminars geht es um beruflich bedingte Erkrankungen, die bekanntlich ein hohes Gesundheits- und Einkommensrisiko für Arbeitnehmer darstellen. Die Fälle sind häufig komplex, da jahrelange Einwirkungen auf
die Gesundheit von Arbeitnehmern zu ermitteln und zu berücksichtigen sind. Die Abgrenzung von privaten Umwelteinwirkungen stellt hierbei ein weiteres Hauptproblem der Thematik dar, bei der medizinische, materiell-rechtliche
und prozessuale Fragestellungen eng miteinander verknüpft sind. Das Seminar stellt die aktuellen Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung anhand von Beispielsfällen in anschaulicher Form dar. Im Vordergrund stehen dabei hieraus folgende, an die Rechtsanwender gerichtete praxisnahe Lösungsansätze und Verfahrenstipps, die auch auf andere Fallgestaltungen übertragen werden können.
Im zweiten Teil des Seminars geht es um die Frage, wie medizinische Sachverhalte effizient und zuverlässig ermittelt werden können. Medizinische Fragestellungen sind im Sozialrecht häufig elementar und fallentscheidend. Umso
wichtiger ist es für Rechtsanwender, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Verwertung von medizinischen Aussagen im sozialgerichtlichen Verfahren zu beherrschen. Das Seminar stellt anhand von aktuellen Fällen die wesentlichen Regeln für die Einholung und Verwertung ärztlicher Stellungnahmen in sozialrechtlichen Mandaten dar. Es wird aufgezeigt, welche praktischen und verfahrensrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten bestehen, und wo typische Probleme und Fallstricke liegen. Der Schwerpunkt liegt auf den aktuellen Entwicklungen, die anhand der jüngeren obergerichtlichen Rechtsprechung dargestellt werden. Anhand von Fallbeispielen werden konkrete Tipps für die Bearbeitung von Mandaten mit medizinischen Schwerpunkten gegeben.
Die Teilnehmer erhalten zu beiden Teilen des Seminars eine umfassende Arbeitsunterlage, welche die Kernaussagen des Seminars sowie die angesprochenen Fallbeispiele und Anwendungstipps enthält.
Regulärer Kostenbeitrag
305,00 € (USt.-befreit)
Ermäßigter Kostenbeitrag
Im Anmeldeformular wird ein ermäßigter Kostenbeitrag für bestimmte Gruppen angezeigt. Soweit zutreffend kann die Ermäßigung dort ausgewählt werden