Bei Gesellschaftervereinbarungen (auch Beteiligungsverträge, Side Letters, Stimmbindungs-, Pool- oder Konsortialverträge genannt) handelt es sich um Nebenabreden zum Gesellschaftsvertrag, also außersatzungsmäßige Vereinbarungen zwischen (allen oder einzelnen) Gesellschaftern. Darin werden Bestimmungen festgelegt, die für das Verhältnis der Gesellschafter untereinander und zur Gesellschaft gelten sollen. Sie führen oftmals zur Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zwischen den Gesellschaftern mit vielfältigen rechtlichen Konsequenzen. In der Praxis erfreuen sie sich aus Flexibilitäts- und Vertraulichkeitsgründen großer Beliebtheit, da sie in der Regel nicht beurkundungspflichtig sind und auch nicht im Handelsregister veröffentlicht werden müssen. Der Online-Kurs erläutert vor diesem Hintergrund alle relevanten gesellschaftsrechtlichen Aspekte in Bezug auf die Rechtsform der GmbH und gibt zahlreiche Hinweise zu der einschlägigen Rechtsprechung sowie Formulierungshinweise.
Aktualisiert im März 2024.