Aktuelle kartell- und gesellschaftsrechtliche Probleme des Sportrechts in der anwaltlichen Praxis(344010)

Fachinstitut:
SportrechtHandels- und Gesellschaftsrecht
Inhalt:
Aufgrund der engen Verflechtung des Sports mit wirtschaftlichen und wirtschaftsrechtlichen Zusammenhängen ist das Kartellrecht mittlerweile zur Messlatte struktureller Ungleichgewichte im Sport und zur Grundlage ihrer rechtlichen Beurteilung geworden. Die Bewertung von Wettbewerbsbeschränkungen und der missbräuchlichen Ausnutzung von Marktmacht im Sport ist zu einem Rechtsgebiet sui generis erwachsen. Unter Anwendung von Rechtsinstrumenten wie dem Ein-Platz-Prinzip oder der Verbandsautonomie wird in Literatur und Rechtsprechung versucht, die Allzweckwaffe Kartellrecht gegenüber den Besonderheiten des Sports gerecht werden zu lassen.

Die sporttypischen Gestaltungsmaßnahmen bringen darüber hinaus auch gesellschaftsrechtliche Implikationen mit sich. Insbesondere Vorgaben zur Ausgestaltung von Kapitalgesellschaften und Vereinssatzungen zur Erfüllung sportspezifischer Interessen, etwa besonders populär verwirklicht durch die 50+1-Regel im Fußball, prägen den Sport in Deutschland nicht unmaßgeblich und sollen in ihren verschiedenen Spielarten vorgestellt werden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Rechtsanwälte, die bei ihrer Arbeit im weitesten Sinne mit dem Sport in Berührung kommen, sowie Geschäftsführer und Verbandsjuristen aus den Bereichen Sport und Entertainment.

Die Teilnehmer erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage mit allen wichtigen Hinweisen.
Referenten:
  • Dr. habil. Martin Stopper, Rechtsanwalt (Attorney), München
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
14.00 - 19.30 Uhr
Zeitstunden:
5,0 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
30.06.2020
Kostenbeitrag:
325,- € (USt.-befreit)
 
Veranstaltungs-Nr.:
344010
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