Strafrechtliche und strafprozessuale Probleme des Dopings im Profisport(340013)

Fachinstitut:
Inhalt:
Mit § 4 des Anti-Doping-Gesetzes existiert seit Ende 2015 ein eigener Straftatbestand zur Bekämpfung des Dopings im Profisport. Damit wurden allerdings nicht nur Probleme der strafrechtlichen Dopingbekämpfung gelöst, sondern auch neue Unklarheiten und Ungereimtheiten geschaffen. Im Zusammenspiel mit weitreichenden strafprozessualen Zwangsbefugnissen der Ermittlungsbehörden, drohender Vermögensabschöpfung im Falle einer Verurteilung und dem Informationsaustausch zwischen Ermittlungsbehörden und den Kontrolleuren der NADA führen diese den Verteidiger in Dopingstrafverfahren leicht in ein juristisches Minenfeld, in dem ein einziger Fehltritt das Ende der sportlichen oder wirtschaftlichen Existenz seines Mandanten bedeuten kann.

Die Veranstaltung stellt die materiell-rechtlichen und prozessualen Besonderheiten des geltenden Dopingstrafrechts dar, deren Kenntnis eine sachgerechte Verteidigung erst ermöglicht. Sie lenkt den Blick zudem auf die Verzahnung der straf- und sportrechtlichen Sanktionssysteme, die den Verteidiger zwingt, bei der Entwicklung einer erfolgversprechenden Strategie stets auch mögliche außerstrafrechtliche Folgen eines Dopingstrafverfahren zu bedenken.

Der Referent beschäftigt sich seit vielen Jahren sowohl in seiner Tätigkeit als Strafverteidiger wie auch in zahlreichen Veröffentlichungen mit sämtlichen Fragen des Sportstrafrechts. Er vermittelt einen umfassenden Überblick über die Thematik und stellt aktuelle Fälle aus der Praxis vor.

Teilnehmer erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage.
Referenten:
  • Michael Reinhart, Rechtsanwalt, Augsburg
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
14.00 - 19.30 Uhr
Zeitstunden:
5,0 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
09.10.2019
Kostenbeitrag:
325,- € (USt.-befreit)
Veranstaltungs-Nr.:
340013
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