Online-Vortrag LIVE: Mediationsphasen-Update(284078)

Fachinstitut:
Mediation und Außergerichtliche Konfliktbeilegung
Mediation und Außergerichtliche Konfliktbeilegung
 
Chancen, Ressourcen und Fallstricke innerhalb der einzelnen Phasen einer Mediation
Inhalt:
Der Ablauf eines Mediationsverfahrens wird durch verschiedene Phasen strukturiert, deren planmäßige Bearbeitung die Weichen für einen erfolgreichen Verfahrensabschluss sichern soll. Jede dieser Phasen dient unterschiedlichen Zwecken und ist dadurch gekennzeichnet durch eigene Besonderheiten, Herausforderungen und Tücken. Im Laufe eines Mediationsverfahrens verändern sich damit auch die Schwerpunkte der einzusetzenden Kompetenzen und spezifische Risiken verlangen fokussierte Aufmerksamkeit.

Geht es bei der ersten Phase der Auftragsklärung und Kontaktherstellung bzw. auch schon davor insbesondere um Informationen, mithin auch um viele rechtliche Fragen zum Verfahren sowie zu dessen praktischer Abwicklung, beginnt die zweite Phase oftmals bereits mit einer fordernden Themenfindung. Danach stehen in der zentralen dritten Phase der konkreten Konfliktbearbeitung besonders die Anwendungen der verschiedenen Gesprächs- und Fragetechniken und deren Anwendung bzw. der Umgang mit ihnen im Zentrum der wahrgenommenen Herausforderungen. In Phase vier wird zur Findung von Lösungsoptionen oftmals auf die vermeintlich einfach anzuwendende Technik des Brainstormings zurückgegriffen. Zumeist mit mindestens holperigem Start oder gar Ergebnissen. Auch die Abschlussphase, in welcher dann eine konkrete Vereinbarung erarbeitet und fixiert werden soll, hält für Mediatorinnen und Mediatoren bestimmte zumeist erneut eher rechtlich geprägte Herausforderungen bereit.

Mediatorinnen und Mediatoren, deren Ausbildung schon etwas zurück liegt oder solche, die Ihre Kenntnisse in diesem Bereich gerne festigen oder vertiefen möchten, sollen in diesem Onlinekurs, durch eine intensivere Befassung, ein Update zu den spezifischen Herausforderungen der unterschiedlichen Abschnitte des Mediationsverfahrens bekommen. Phase für Phase sollen in diesem Kurs – jeweils gezielt – typische Situationen dargestellt, analysiert und, auch unter Beachtung von Erkenntnissen der Psychologie, Handlungsoptionen aufgezeigt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, derart typische Situationen in eigenen Mediationen zu erkennen, ihr eigenes Verhalten anhand der geschilderten Situationen zu reflektieren, und ggf. ihr Portfolio an Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und damit im besten Fall „bessere“ Mediationsergebnisse zu erzielen.

Der Referent ist Leitender Regierungsdirektor bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg und seit fast 20 Jahren mit dem Thema Mediation in Berührung. Er ist als zertifizierter Mediator sowohl als aktiver Mediator, als auch in seiner dienstlichen Tätigkeit als Teilnehmer praktisch mit Mediationen befasst. Verschiedene Veröffentlichungen im Bereich der Mediation sowie ein Lehrauftrag für Mediation und Verhandlungslehre an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg belegen auch eine gewisse theoretische bzw. wissenschaftliche Befassung mit der Thematik.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage.

Mit diesem eLearning-Angebot können Sie den Vortrag live über das eLearning Center verfolgen. In einem moderierten Chat haben Sie außerdem die Möglichkeit, Ihre Fragen an den Referenten zu stellen. In einer übersichtlichen Oberfläche wird der Referent im Video, die Folien der Präsentation sowie der textbasierte Chat angezeigt. Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs zum eLearning.
Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs zum eLearning
Referenten:

Dr. Jan Malte von Bargen LL.M. (University of Michigan)

Leitender Regierungsdirektor


Veranstaltungsort:
online
Veranstaltungszeiten:
10.00 - 12.45 Uhr (inl. 15 Min. Pause)
Zeitstunden:
2,50
Datum:
09.03.2023
Kostenbeitrag:
135,- € (USt.-befreit)
Veranstaltungs-Nr.:
284078
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