Finanzierungsleasing – besondere prozessuale Probleme bei Rechtsstreitigkeiten im typischen Leasingdreieck(254066)

Fachinstitut:
Bank- und Kapitalmarktrecht Hybrid Veranstaltung
Inhalt:
Bei Finanzierungsleasinggeschäften bestehen zahlreiche Besonderheiten aus dem Umstand, dass im typischen Leasingdreieck in der Regel mindestens 3 Vertragsparteien in 2 selbstständigen Vertragsverhältnissen, nämlich dem Liefervertrag und dem Leasingvertrag, beteiligt sind. Daraus ergeben sich unter Berücksichtigung der leasingtypischen Abtretungskonstruktion besondere prozessuale Probleme zu der Frage, wer welche Ansprüche gegenüber wem im Streitfall durchsetzen darf, kann oder muss. Dies gilt insbesondere bei einer Rückabwicklung des Liefervertrags wegen einer Leistungsstörung der Liefersache, die bei einem typischen Finanzierungsleasinggeschäft gleichzeitig auch Leasingsache ist und damit zwingend auch die Rückabwicklung des Leasingvertrags wegen Störung der Geschäftsgrundlage zur Folge hat.

In diesem Seminar sollen insbesondere praktische Fragen im Zusammenhang mit der Prozessvorbereitung, der gerichtlichen Zuständigkeit, der mündlichen Verhandlung und der Beweisaufnahme sowie der komplexen Antragstellung erörtert werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf speziellen Fragen im Prozess zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer (Leasingprozess) sowie im Prozess zwischen Leasingnehmer Lieferant (Lieferprozess) liegen.

Teilnehmer erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage mit allen wichtigen Hinweisen des Referenten.
Referenten:
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
9.00 - 14.45 Uhr
Zeitstunden:
5,00 - Mit Bescheinigung nach § 15 FAO
Datum:
04.12.2021
Kostenbeitrag:
275,- € (USt.-befreit)
Veranstaltungs-Nr.:
254066
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