Missbrauch im elektronischen Zahlungsverkehr - aktuelle Rechtsentwicklungen und Haftungsfragen (250158)

Fachinstitut:
Bank- und Kapitalmarktrecht
Inhalt:
Der elektronische Zahlungsverkehr und die ständige Fortentwicklung der elektronischen Zahlungssysteme bringen eine Vielzahl von Fragestellungen mit sich. Die unterschiedlichen Funktionsweisen der modernen Zahlungsmittel machen es erforderlich, dass die rechtliche Ausgestaltung den technischen Entwicklungen fortlaufend angepasst wird, wobei bisher kein vollständiger technischer Schutz gegen Drittmissbrauch und Betrugskriminalität erreicht wurde.
In diesen Fällen ist aufgrund der teils beträchtlichen finanziellen Schäden der Betroffenen schnelles und kompetentes Agieren von Anwaltsseite zwingend erforderlich. Hier setzt die Veranstaltung an und vermittelt das erforderliche Wissen für die anwaltliche Praxis.

Der sehr erfahrene Referent gibt einen Überblick über die elektronischen Zahlungsinstrumente und die entsprechenden rechtlichen Regelungen. Die Umsetzung der Zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie und die Konsequenzen für den elektronischen Zahlungsverkehr werden im Einzelnen betrachtet.
Die Neuregelungen des Zahlungsdiensterechts haben eine Risikoverlagerung vom Zahlungsdienstnutzer auf den Zahlungsdienstleister zur Folge. Der Referent erläutert in diesem Zusammenhang im Detail die verschiedenen Arten des Drittmissbrauchs unter Darstellung der gesetzlichen Haftungsregeln und zeigt ferner die Beweislastrisiken im Einzelnen auf.

Eine instruktive Arbeitsunterlage rundet die Veranstaltung ab.
Referenten:
  • Dr. Stefan Werner, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Syndikus/Direktor, Frankfurt am Main
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
14.00 - 19.30 Uhr
Zeitstunden:
5,0 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
30.10.2019
Kostenbeitrag:
325,- € (USt.-befreit)
Veranstaltungs-Nr.:
250158
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