Datenschutz- und wettbewerbsrechtliche Aspekte des Einsatzes von Social Media(224005)

Fachinstitut:
Informationstechnologierecht
Inhalt:
Das Seminar behandelt in einem ersten Teil die für den Betrieb und für die Nutzung von sozialen Netzwerken relevanten datenschutzrechtlichen Fragen nach der DSGVO. Neben dem sachlichen und räumlichen Anwendungsbereich der DSGVO auf soziale Netzwerke werden im Schwerpunkt die Rechtsgrundlagen der Verarbeitung personenbezogener Daten über soziale Netzwerke, die Rechtfertigungsgründe nach Art. 6 DSGVO und datenschutzrechtliche Probleme der für soziale Netzwerke typischen Nutzungshandlungen wie das Veröffentlichen, Weiterleiten und Bewerten von Text-, Audio- und Bildmaterial, das Verhältnis von DSGVO und KUG, aber auch Fragen des Vertriebs von Waren oder Dienstleistungen über soziale Netzwerke wie z.B. Customs Audiences etc. beleuchtet.

Ein Schwerpunkt ist auch, inwieweit Betreiber und Nutzer für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten nach der DSGVO verantwortlich sind. Dabei werden insbesondere die beiden Urteile des EuGH vom 05.06.2018 – C 210/16 – zu Fanpages und vom 29.07.2019 –C 40/17 – zur Nutzung von Social Plugins behandelt und deren Folgen für die rechtskonforme Nutzung von sozialen Netzwerken erläutert.

Der zweite Teil des Seminars geht auf die wettbewerbsrechtlichen Grenzen der Werbung in sozialen Netzwerken und der Kommunikation über soziale Netzwerke anhand der aktuellen Rechtsprechung ein, darunter Fragen der Direktansprache von Nutzern und Dritten über soziale Netzwerke sowie aktuell umstrittene Bereiche wie die Kennzeichnungspflichten im Influencer Marketing und die Frage, ob und inwiewiet Verstöße gegen die DSGVO wettbewerbsrechtlich relevant sein können.

Teilnehmer erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage.
Referenten:
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
13.30 - 19.00 Uhr
Zeitstunden:
5,00 - Mit Bescheinigung nach § 15 FAO
Datum:
30.11.2020
Kostenbeitrag:
325,- € (USt.-befreit)
 
Veranstaltungs-Nr.:
224005
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