Kauf bricht (nicht) Miete - mietrechtliche Fallstricke bei der Veräußerung von Immobilien(172411)

Fachinstitut:
Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Inhalt:
Der Grundsatz "Kauf bricht nicht Miete" (§ 566 BGB) ist allen Mietrechtlern bekannt. Danach tritt der Erwerber einer Immobilie mit allen Rechten und Pflichten in das bestehende Mietverhältnis ein. Weniger bekannt ist, dass dieser Grundsatz einerseits an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist und andererseits nur bestimmte Rechte und Pflichten aus dem Mietverhältnis überhaupt auf den Erwerber übergehen. Eine unreflektierte Anwendung des § 566 BGB in den Fällen der Veräußerung einer Mietimmobilie ist daher sehr fehlerträchtig. Hier setzt das Seminar an. Der sehr erfahrene Referent erläutert zunächst die Grundlagen des Vertragsübergangs, insbesondere das Erfordernis der Identität zwischen Vermieter und Veräußerer und abweichende Fallgestaltungen. Auch der Zeitpunkt des Übergangs der Rechte und Pflichten ist von wesentlicher Bedeutung für die Vertragsparteien. Ferner beleuchtet der Referent die Konsequenzen, welche die Veräußerung eines Mietgegenstandes für die Beteiligten hat, im Hinblick u. a. auf die Mieterhöhung, die Kündigungsrechte, Schadensersatzansprüche und die Mietkaution. Ein Überblick über die aktuelle Rechtsprechung rundet die Veranstaltung ab. Die Veranstaltung bietet somit das notwendige Rüstzeug für die Mandatsbearbeitung auch in komplexen Fallgestaltungen. Teilnehmer erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage.
Referenten:
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
14.00 - 19.30 Uhr
Zeitstunden:
5,0 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
25.10.2019
Kostenbeitrag:
305,- € (USt.-befreit)
 
Veranstaltungs-Nr.:
172411
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