Vermögensdelikte durch Ärzte, Krankenhäuser und sonstige Leistungserbringer(122279)

Fachinstitut:
 
insbesondere Korruption im Gesundheitswesen
Inhalt:
In dieser Veranstaltung werden die Vermögensdelikte, soweit sie das Vermögen als Ganzes schützen, sowie mögliche Anschlussdelikte im Gesundheitswesen eingehend und mit vielen praktischen Beispielen behandelt.
Die Veranstaltung umfasst neben der „Vertragsarztuntreue“ (§ 266 StGB) das Thema des „Leistungsbetrugs“ (§ 263 StGB) sowohl bei ambulanten als auch stationären Leistungserbringern. Hier werden einzelne Probleme aus der Rechtsprechung und der aktuellen Entwicklung aufgezeigt.
In diesem Zusammenhang wird auch der immer häufiger erhobene Vorwurf der (räuberischen) Erpressung (§§ 253, 255 StGB) im Zusammenhang mit „Selbstzahlerleistungen“ erörtert.
Ebenso gehört zu diesem Bereich § 266a StGB (Vorenthalten von Arbeitsentgelt) in Verbindung mit den sog. Honorarärzten.
Einen breiten Raum nehmen die Korruptionsvorschriften, sowohl die bekannten §§ 299 StGB (in der Neufassung), 331 ff. als auch die neu geschaffenen Tatbestände der §§ 299a und 299b StGB, ein.
Bei den Anschlussdelikten werden insbesondere § 261 StGB (Geldwäsche) sowie § 257 StGB (Begünstigung) behandelt werden.
In einem letzten Block werden Verfahrensfragen und Verteidigungsstrategien dargestellt. Hierbei werden mögliche Nebenfolgen unter Einschluss der §§ 73 ff. StGB (auch mögliche gesetzliche Neuregelungen) und der §§ 30, 130 OWiG erläutert.
Jeder Teilnehmer erhält eine umfangreiche Arbeitsunterlage.
Referenten:
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
14.00 - 19.30 Uhr
Zeitstunden:
5,0 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
08.05.2019
Kostenbeitrag:
345,- € (USt.-befreit)
Veranstaltungs-Nr.:
122279
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