Verständigung in Strafverfahren(072263)

Fachinstitut:
Inhalt:
Für den Strafverteidiger gilt es in jedem Fall, Vorteile und Risiken einer Verständigung sorgfältig zu prüfen. Eine Verständigung kann ein für den Mandanten erstrebenswertes Ziel sein, um die Entscheidung voraussehbarer zu machen und die Belastung durch das Strafverfahren zu verkürzen.

Zugleich dürfen die Fallstricke und Risiken bei der Verständigung nicht unterschätzt werden. Die Verständigung ist in manchen Fällen und über bestimmte Rechtsfolgen unzulässig. Zudem stellen das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof hohe Anforderungen an den Ablauf einer Verständigung, was insbesondere vor dem Hintergrund einer Revision von Bedeutung ist.

Der erfahrene Referent gibt ausführliche Informationen zu den gesetzlichen Anforderungen an eine rechtmäßige Verständigung und zu deren konkreter Durchführung im Strafverfahren. Dabei geht er auch auf die aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung zu diesem Thema ein.

Teilnehmer erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage.
Referenten:
  • Nils Feldhaus, Vors. Richter am Landgericht, Essen
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
14.00 - 19.30 Uhr
Zeitstunden:
5,0 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
06.12.2019
Kostenbeitrag:
285,- € (USt.-befreit)
 
Veranstaltungs-Nr.:
072263
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