Verwaltungs- und Verwaltungsprozessrecht unter europarechtlichem Einfluss(064075)

Fachinstitut:
Verwaltungsrecht Hybrid Veranstaltung
Inhalt:
Das immer ausgreifendere Primär- und Sekundärrecht der Europäischen Union überlagert heute in allen wesentlichen Rechtsgebieten das deutsche Verwaltungsrecht. Seit Inkrafttreten des Reformvertrags von Lissabon und seiner neuen transnationalen Kompetenzverteilung fällt es schwer, sich überhaupt noch europarechtsfreie Räume zu denken. Inzwischen hat der Luxemburger Gerichtshof selbst zum Friedhofs- und Bestattungsrecht geurteilt (Rs. C-342/17). Mithin sollte kein im Verwaltungsrecht aktiver Jurist bezüglich Europarecht weiter „auf Lücke“ setzen, auch um Haftungsrisiken zu minimieren. Zudem können mit entsprechendem Spezialwissen bekanntlich Prozesse gewonnen werden.

 

Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, eventuell vorhandene EU-Lücken zu schließen und weitere Optionen für die eigene Praxis zu erkennen. Wesentliche Leitentscheidungen des EuGH zum Verwaltungsprozessrecht sowie zum allgemeinen und besonderen Verwaltungsrecht werden vorgestellt und anhand einprägsamer bundesdeutscher Rechtsprechung ins nationale Recht gespiegelt. Auf diese Weise kann das europäische Verwaltungsrecht unter Anleitung des im Europarecht besonders ausgewiesenen Referenten fallorientiert aufbereitet und praxisnah trainiert werden, stets im Hinblick auf die anwaltliche Mandatsbearbeitung.

 

Die Teilnehmer erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage.
Referenten:
  • Professor Dr. Jan Bergmann LL.M. Eur., Vors. Richter am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Mannheim
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
9.00 - 14.45 Uhr
Zeitstunden:
5,00 - Mit Bescheinigung nach § 15 FAO
Datum:
27.04.2022
Kostenbeitrag:
275,- € (USt.-befreit)
Veranstaltungs-Nr.:
064075
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