Online-Kurs Selbststudium: Fallstricke im finanzgerichtlichen Verfahren – erkennen und vermeiden(052454)

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Inhalt:
Das finanzgerichtliche Verfahren weist zahlreiche Besonderheiten auf: Zum einen ergeben sich aus der FGO und auch aus der AO erhebliche Abweichungen gegenüber den prozessrechtlichen Vorschriften der anderen Rechtszweige, wie z. B. die Klagefrist, die in vielen Fällen eingeschränkte Klagebefugnis oder die Zweistufigkeit des Rechtswegs. Zum anderen ist auch die Prozessatmosphäre im Finanzgerichtsverfahren eine andere als beispielsweise im Zivil- oder gar Strafprozess. Ein Berater muss diese Unterschiede kennen, wenn er seinen Mandanten mit Erfolg vertreten will. Dabei geht es nicht nur um die Vermeidung prozessualer Risiken, sondern auch um die Minderung des Kostenrisikos, wenn etwa falsche oder überflüssige Anträge gestellt werden. Außerdem sollte der Berater auch seine Prozesstaktik auf das finanzgerichtliche Verfahren einstellen, wenn es z. B. um die Vermeidung von Ausschlussfristen oder um das Auftreten in der mündlichen Verhandlung geht.

In diesem Online-Kurs werden anhand der einzelnen Verfahrensstufen eines Klageverfahrens zahlreiche Fallstricke aufgezeigt, die vermieden werden sollten, und Hinweise sowie Formulierungsvorschläge gegeben, die die Chancen eines Prozesserfolgs erhöhen.

Aktualisiert im Februar 2020.
Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs zum eLearning
Autor:

Bernd Rätke

Vors. Richter am Finanzgericht

Bernd Rätke
Bernd Rätke ist Vorsitzender Richter des 6. Senats am Finanzgericht Berlin-Brandenburg, der zuständig ist für Körperschaften und Personengesellschaften. Vor dem juristischen Studium absolvierte er eine Ausbildung zum Diplom-Finanzwirt in der Berliner Finanzverwaltung. Anschließend war er nebenberuflich in der Steuerberatung tätig. Die richterliche Laufbahn begann er beim Körperschaftsteuersenat des Finanzgerichts des Landes Brandenburg. Zwei Jahre lang war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesfinanzhof abgeordnet.
Sein umfassendes Praxiswissen insbesondere zum Unternehmenssteuerrecht gibt er seit vielen Jahren in der Fortbildung weiter. Als Autor ist Herr Rätke u. a. durch die Monographie „Finanzgerichtsverfahren für Steuerberater und Rechtsanwälte“ (Rätke, 2. Auflage 2017) und durch verschiedene Kommentierungen in Erscheinung getreten, darunter u. a. zu § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG (Grundlagen der Mitunternehmerschaft und doppelstöckige Personengesellschaften), § 4b (Direktversicherungen) und § 4c (Pensionskassen) im Kommentar zum „EStG/KStG“ (Herrmann/Heuer/Raupach, 293. Aktualisierung 2019) sowie zu §§ 16-29, §§ 78 bis 117c, §§ 134 bis 154 AO und §§ 346 bis 367 AO (Einspruchsverfahren) im Kommentar „Abgabenordnung“ (Klein, 14. Auflage 2018). Regelmäßig veröffentlicht er zum Bilanzsteuerrecht in der „StuB“ und „BBK“. Für letztere fungiert er zudem als Mitherausgeber.
Veranstaltungsort:
online
Zeitstunden:
2,50 - Mit Bescheinigung nach § 15 Abs. 4 FAO (Selbststudium)
Datum:
jederzeit
Kostenbeitrag:
99,- € (USt.-befreit)
Ermäßigter Kostenbeitrag:
79,- € (USt.-befreit)
  • Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer, Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main, Rechtsanwaltskammer Bamberg, Rechtsanwaltskammer Berlin, Rechtsanwaltskammer Brandenburg, Rechtsanwaltskammer Düsseldorf, Rechtsanwaltskammer Koblenz, Rechtsanwaltskammer Zweibrücken, Rechtsanwaltskammer Kassel, Rechtsanwaltskammer Tübingen, Rechtsanwaltskammer Hamm, Rechtsanwaltskammer München, Hanseatische Rechtsanwaltskammer Bremen, Rechtsanwaltskammer Nürnberg, Rechtsanwaltskammer Sachsen
Veranstaltungs-Nr.:
052454
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