Online-Kurs Selbststudium: Fallstricke im finanzgerichtlichen Verfahren – erkennen und vermeiden(052454)

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Inhalt:
Das finanzgerichtliche Verfahren weist zahlreiche Besonderheiten auf: Zum einen ergeben sich aus der FGO und auch aus der AO erhebliche Abweichungen gegenüber den prozessrechtlichen Vorschriften der anderen Rechtszweige, wie z. B. die Klagefrist, die in vielen Fällen eingeschränkte Klagebefugnis oder die Zweistufigkeit des Rechtswegs. Zum anderen ist auch die Prozessatmosphäre im Finanzgerichtsverfahren eine andere als beispielsweise im Zivil- oder gar Strafprozess. Ein Berater muss diese Unterschiede kennen, wenn er seinen Mandanten mit Erfolg vertreten will. Dabei geht es nicht nur um die Vermeidung prozessualer Risiken, sondern auch um die Minderung des Kostenrisikos, wenn etwa falsche oder überflüssige Anträge gestellt werden. Außerdem sollte der Berater auch seine Prozesstaktik auf das finanzgerichtliche Verfahren einstellen, wenn es z. B. um die Vermeidung von Ausschlussfristen oder um das Auftreten in der mündlichen Verhandlung geht.

In diesem Online-Kurs werden anhand der einzelnen Verfahrensstufen eines Klageverfahrens zahlreiche Fallstricke aufgezeigt, die vermieden werden sollten, und Hinweise sowie Formulierungsvorschläge gegeben, die die Chancen eines Prozesserfolgs erhöhen.

Aktualisiert im November 2018.
Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs zum eLearning
Referenten:

Bernd Rätke

Vors. Richter am Finanzgericht, Berlin

Bernd Rätke
Als Vorsitzender Richter eines für Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften zuständigen Senats des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg hat Herr Rätke seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Unternehmenssteuerrecht und gibt sein umfassendes Praxiswissen und seine Erfahrungen seit 2002 auch als Referent in der Anwaltsfortbildung weiter. Dabei trägt er u. a. zu folgenden Themen vor: „Die Kapitalgesellschaft“, „Finanzgerichtliche Schwerpunkte anwaltlicher Tätigkeit“, „Handels- und Gesellschaftsrecht“ und „Grunderwerbsteuer- und Erbschaftsteuerrecht“. Auch als Autor ist Herr Rätke in Erscheinung getreten: 2013 erschien sein Buch „Finanzgerichtsverfahren für Steuerberater und Rechtsanwälte“, das 2017 in der 2. Auflage erschienen ist. Zu seinen wichtigsten Kommentierungen gehören in Herrmann/Heuer/Raupach „EStG/KStG“ u. a. § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG (Grundlagen der Mitunternehmerschaft und doppelstöckige Personengesellschaften), § 4b (Direktversicherungen), § 4c (Pensionskassen) und in Klein „Abgabenordnung“ §§ 16-29, §§ 78 bis 117c, §§ 134 bis 154 AO und §§ 346 bis 367 AO (Einspruchsverfahren). Darüber hinaus veröffentlicht Rätke regelmäßig zum Bilanzsteuerrecht in der StuB und BBK und ist Mitherausgeber der BBK (NWB Rechnungswesen).
Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Diplom-Finanzwirt in der Berliner Finanzverwaltung und war nebenberuflich während seines Studiums an der FU Berlin und Referendariats (1991-1994) in der Steuerberatung tätig. Ab 1995 war Rätke Richter am Finanzgericht des Landes Brandenburg (Körperschaftsteuersenat) und von 1999 bis 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesfinanzhof. Seit 2006 ist Rätke Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin, seit 2007 Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg im 6. Senat (Körperschaften und Personengesellschaften.

Veranstaltungsort:
online
Zeitstunden:
2,5 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
jederzeit
Kostenbeitrag:
99,- € (USt.-befreit)
Ermäßigter Kostenbeitrag:
75,- € (USt.-befreit)
  • Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer, Rechtsanwaltskammer Bamberg, Rechtsanwaltskammer Berlin, Rechtsanwaltskammer Brandenburg, Rechtsanwaltskammer Düsseldorf, Rechtsanwaltskammer Koblenz, Rechtsanwaltskammer Zweibrücken, Rechtsanwaltskammer Kassel, Rechtsanwaltskammer Tübingen, Rechtsanwaltskammer Hamm, Rechtsanwaltskammer München, Hanseatische Rechtsanwaltskammer Bremen, Rechtsanwaltskammer Nürnberg, Rechtsanwaltskammer Sachsen
Veranstaltungs-Nr.:
052454
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