Sozialrecht trifft Erbrecht(042393)

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Inhalt:
 Existenzsichernde Sozialleistungen werden in der Regel nach dem Subsidiaritätsprinzip gewährt: Vorrangig sind eigenes Einkommen und Vermögen einzusetzen. Das bereitet oftmals dann Schwierigkeiten, wenn es sich bei dem eigenen Einkommen/Vermögen lediglich um Ansprüche oder Rechte handelt. Hier sieht sich der Sozialrechtler mit komplexen Fragen aus dem Erbrecht und Schenkungsrecht konfrontiert; umgekehrt ist der Zivilrechtler gefordert, seine Kenntnisse in den ihm nicht so vertrauten sozialrechtlichen Kontext einzubringen. In dieser Veranstaltung soll ausschließlich anhand von Fallbeispielen, wie sie täglich in der Anwaltspraxis vorkommen, auf diese Schnittstellen-Thematik eingegangen werden. So wird etwa die jüngste Rechtsprechungsentwicklung zum Schicksal eines Wohnrechts, das wegen Pflegebedürftigkeit nicht mehr ausgeübt werden kann, referiert werden, aber auch vielfältige Fragen der Verwertbarkeit von Vermögen, der Anrechenbarkeit von Erbschaften und den Möglichkeiten zur Vermeidung solcher vorrangigen Anrechnung.

Zu dem Seminar gehört eine umfangreiche Arbeitsunterlage, die als systematisches Nachschlagewerk bei der Fallbearbeitung geeignet ist.
Referenten:
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
14.00 - 19.30 Uhr
Zeitstunden:
5,0 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
06.03.2020
Kostenbeitrag:
310,- € (USt.-befreit)
 
  • Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Berlin, der Rechtsanwaltskammer des Landes Brandenburg: Ermäßigter Kostenbeitrag, Information und Anmeldung RAK Berlin, RAK Brandenburg
Veranstaltungs-Nr.:
042393
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