Digitalisierung und Arbeit 4.0(014032)

Fachinstitut:
ArbeitsrechtInformationstechnologierecht
Inhalt:
Die Digitalisierung hat einen disruptiven Wandel im Arbeitsleben in Gang gesetzt. Die Arbeitswelt 4.0 stellt Unternehmen, Belegschaften und deren Rechtsberater vor eine Fülle an Herausforderungen. So ist beim Einsatz neuer Beschäftigungsformen wie Crowdworking auf eine Abgrenzung zur Arbeitnehmerüberlassung und Scheinselbständigkeit sowie auf eine hinreichende Übertragung der Rechte an den Arbeitsergebnissen zu achten. Kreative Arbeitsmodelle sind gefragt, um flexibles Arbeiten zu ermöglichen. Arbeitgeber bleiben grundsätzlich für Arbeitsschutz und Einhaltung von Höchstarbeitszeiten verantwortlich, auch wenn der Mitarbeiter mobil im Café oder zu Hause arbeitet. Hier sind gesetzeskonforme und zugleich praktisch durchführbare Mobile Office-Konzepte vonnöten. Die Einführung und Umsetzung agiler Arbeitsmethoden kann umfassende Verhandlungen mit dem Betriebsrat auslösen. Der Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen rückt in den Vordergrund, wenn Unternehmensgrenzen bei der flexiblen Zusammenarbeit verschwimmen oder Mitarbeiter unterschiedlicher Unternehmen sich einen Coworking Space teilen. Zu berücksichtigen sind dabei auch die Anforderungen, welche künftig das neue Geschäftsgeheimnisgesetz an die Umsetzung angemessener Geheimhaltungsmaßnahmen stellen wird. Diesen und weiteren Themen gehen die beiden Referenten in ihrem Vortrag auf den Grund.

Teilnehmer erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage.
Referenten:
  • Dr. Jens Günther, Rechtsanwalt, München
  • Dr. Matthias Werner LL.M., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz, München
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
9.00 - 15.00 Uhr
Zeitstunden:
5,0 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
08.12.2020
Übernachtungsmöglichkeiten:
Hotels anzeigen
Kostenbeitrag:
345,- € (USt.-befreit)
Veranstaltungs-Nr.:
014032
Seite drucken