Straftaten am Arbeitsplatz - Schnittstellen Arbeits- und Strafrecht(013012)

Fachinstitut:
Inhalt:
Das Seminar befasst sich arbeitsrechtlich mit Straftaten und den Reaktionsmöglichkeiten des Arbeitgebers auf diese: Behandelt werden u. a. die Abgrenzung der innerbetrieblichen von der außerbetrieblichen Straftat sowie die Besonderheiten der Verdachtskündigung in Rechtsprechung und Praxis – beispielsweise bei der Frist des § 626 II BGB. Dargestellt wird auch das Verhältnis des strafrechtlichen Verfahrens zum kündigungsschutzrechtlichen Verfahren. Dabei wird auf aktuelle Rechtsprechung mit Fallbeispielen eingegangen. Die Veranstaltung beleuchtet weiterhin aktuelle, praktische Probleme an den Schnittstellen Arbeitsrecht, Strafrecht und Datenschutzrecht bei dem Verdacht von betriebsbezogenen Straftaten: Was muss der Arbeitgeber tun, um betriebsbezogene Straftaten intern aufzuklären (§ 76 Abs. 1 AktG, § 93 Abs. 1 S. 1 AktG, § 92 Abs. 2 AktG, Deutscher Corporate Governance Kodex, §§ 130, 30 OWiG)? Ab welchem Verdachtsgrad sind interne Ermittlungen überhaupt zulässig und welche Maßnahmen sind zulässig, um die datenschutzkonforme Erhebung personenbezogener Daten zu garantieren? Wann ist es ratsam, kooperativ an die Behörden heranzutreten und wann dürfen oder müssen Ermittlungsbehörden eingeschaltet und informiert werden?

Teilnehmer erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage.
Referenten:
Veranstaltungsort:
Veranstaltungszeiten:
13.30 – 19.00 Uhr
Zeitstunden:
5,0 - Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO
Datum:
07.05.2019
Kostenbeitrag:
325,- € (USt.-befreit)
 
Veranstaltungs-Nr.:
013012
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